Die Vereinsgeschichte
Auf einer Fachtagung im September 1999 unter dem Titel „Sterbebegleitung – in Harburg (k)ein Thema?“ waren sich alle Teilnehmer darin einig, dass die Situation sterbenskranker Menschen und ihrer Angehörigen verbessert werden muss. Um das zu erreichen, wurde eine Vernetzung aller bereits im ambulanten Bereich vorhandenen Aktivitäten angeregt sowie die Errichtung eines stationären Hospizes für Harburg für notwendig gehalten.
Der anschließend gegründete Arbeitskreis „Sterbebegleitung in Harburg“ nahm Kontakt zu anderen Hospizen und ambulanten Hospizdiensten in Hamburg auf, erarbeitete ein Konzept für eine Vereinsgründung, stellte die Verbindung zur Landesarbeitsgemeinschaft Hospiz Hamburg (LAG) und zur Behörde für Arbeit Gesundheit und Soziales (BAGS) her. Im Oktober 2001 wurde dann unser Verein „Netzwerk Sterbebegleitung Harburg e.V.“ (NEST) gegründet und seit Dezember 2001 ist der Verein als gemeinnützig und mildtätig anerkannt.
Im April 2002 stellte sich der Verein im Harburger Rathaus der Öffentlichkeit vor und als Schirmherr des Vereins wurde Herr Prof. Rauhe gewonnen. Die Resonanz bei Publikum und Presse war sehr positiv. Unser Anliegen - im ambulanten und stationären Bereich für die Harburger Bevölkerung Sterbebegleitung möglich zu machen - wurde mit großer Zustimmung aufgenommen.
Getreu dem Grundsatz „ambulant vor stationär“ wurden 2003 die ersten ehrenamtlichen Sterbebegleiter/innen ausgebildet. Seit Januar 2006 hat der Verein ein Beratungsbüro für den „Ambulanten Hospizdienst Harburg“. Das Büro ist mit einer Koordinatorin und einer Bürokraft besetzt und jederzeit erreichbar. Zur Zeit läuft ein weiterer Kurs zur Ausbildung ehrenamtlicher Sterbebegleiter/innen.
Im Februar 2009: Umzug in neue Büroräume in der Helios Mariahilf Klinik in der Stader Str. 203c, 21075 Hamburg.
Im Dezember 2009: Aufnahme in das Diakonische Werk Hamburg.
Wir haben unser zweites Anliegen, ein Hospiz für den Hamburger Süden zu bauen, nicht aus den Augen verloren. Leider haben sich bis jetzt alle hoffnungsvollen Ansätze (und es gab einige) wieder zerschlagen. Da inzwischen eine Bürgerstiftung Hospiz Harburg gegründet wurde, deren maßgeblicher Stiftungsgründer wir sind, hat sich dieses Anliegen vom Verein zu der Bürgerstiftung verlagert.
