Stationäres Hospiz
Seit Vereinsgründung war klar, dass außer dem vorrangig verfolgten Ziel der ambulanten Sterbebegleitung ein Hospiz für eine stationäre Sterbebegleitung geschaffen werden muss. Dies kann aus verschiedenen krankheitsbedingten oder sozialen Umständen am Ende eines Lebens notwendig werden.
Deshalb unterstützen wir die Bemühungen des Deutschen Roten Kreuz Harburg beim Bau eines 12- Betten Hospiz für den Hamburger Süden. Der Hospizverein Hamburger Süden hat dazu folgende allgemeine Vorstellungen:
- Es sollen Menschen in ihrer letzten Lebenszeit nach ihren eigenen Wünschen und Bedürfnissen betreut werden. Dafür muss ein interdisziplinär arbeitendes Team von Pflegekräften, Ärzten, Physiotherapeuten, Seelsorgern u.a. zur Verfügung stehen.
- Neben den hauptamtlichen Mitarbeitern sollen freiwillige Helfer in verschiedenen Bereichen eingesetzt werden und die Angehörigen sind immer willkommen.
- Das Hospiz soll allen Menschen offen stehen, unabhängig von ihrer religiösen, politischen und sexuellen Orientierung. Es wird Möglichkeiten geben für die spirituelle Dimension jedes Einzelnen und seiner Rituale.
- Der Bewohner ist der Mittelpunkt in einem Hospiz. Er soll in Frieden und mit Würde in einer vertrauten Umgebung selbst bestimmt bis zum Tode leben.
Da die Finanzierung eines solchen Projektes – es werden wohl 2,5 Mill. bis 3,5 Mill.Euro benötigt - die finanziellen Möglichkeiten des Vereins überschreitet, hat der Vorstand schon sehr bald die Gründung der Bürgerstiftung Hospiz Harburg initiiert, die im April 2007 gegründet wurde und das DRK Harburg für den Bau und Betrieb eines Hospizes gewinnen konnte. Mehr erfahren Sie hier.
